VOLEEGesund & FitGesund und Fit durch Schwimmen

Gesund und fit durch regelmässiges Schwimmen

Fit durch Schwimmen

Schwimmen ist eine beliebte Sportart, die nicht einmal kostenintensiv ist. In vielen Städten haben die Schwimmbäder bereits früh am Morgen geöffnet und ermöglichen Berufstätigen schon vor der Arbeit, etwas für die eigene Fitness zu tun. Auch am Abend sind die Sportbecken lange geöffnet. Wer hier eine Dauerkarte erwirbt, kann auch noch Geld sparen. Schwimmen hält fit und hilft, Kalorien zu verbrennen. Selbst beim langsamen Schwimmen, werden in einer Stunde gut 300 Kalorien verbrannt. Dabei belastet das ruhige Schwimmen das Herz-Kreislaufsystem gleichmäßig. Die Gelenke werden entlastet, aber alle Muskelgruppen beansprucht.

Schwimmen ist Effizientes Training

Schwimmen ist effizient, wenn es richtig betrieben wird. Um sinnvoll trainieren zu können, spielt auch die Wassertemperatur eine wichtige Rolle. Natürlich muss man sich auch wohlfühlen. Eine Temperatur von 24°C empfinden die meisten Schwimmer als optimal. Halswirbelsäule leidet, ist mit einer anderen Schwimmtechnik besser beraten.

Temperaturen um die 30°C sind zwar zu Beginn deutlich angenehmer, belasten aber den Kreislauf und machen sportliches und längeres Schwimmen unmöglich.

Brustschwimmen, Kraulen, Rückenkraul und Rückengleichschlag

Die verschiedenen Schwimmtechniken trainieren unterschiedliche Muskelgruppen. Liegen gesundheitliche Beschwerden vor, ist es außerdem wichtig, die jeweilige Schwimmtechnik passend auszuwählen. Brustschwimmen ist die bekannteste Technik. Sie strengt jedoch die Nackenmuskeln an. Wer zugleich unter Problemen mit der Halswirbelsäule leidet, ist mit einer anderen Schwimmtechnik besser beraten.

Kraulen ist eine kraftschonende Technik. Im Wechsel mit Rückenkraul ist sie perfekt bei Rückenbeschwerden. Der Rückengleichschlag wird heute kaum noch genutzt. Er lehnt sich an die Technik des Brustschwimmens an, nur eben auf dem Rücken. Heute ist Rückenkraul die bessere Alternative. Schwimmer, die die Techniken nicht beherrschen, dürfen den Bademeister ansprechen und sich vom Beckenrand aus korrigieren lassen.

Wichtige Tipps rund ums Schwimmen

Wer keine sportlichen Erfahrungen hat oder lange Zeit sportlich nicht aktiv und über 35 ist, sollte sich zuvor von einem Arzt untersuchen lassen. Das gilt grundsätzlich, wenn bereits Erkrankungen vorliegen. Ungeübte Schwimmer sollten am Rand bleiben oder im Nichtschwimmerbereich, wo sie stehen können. Grundsätzlich sollte die Leistung nur langsam gesteigert werden.

Essen vor dem Schwimmen

Früher war es tabu, vor dem Schwimmen zu essen. Der Grund war, dass man fürchtete zu ertrinken, weil der Magen für die Verdauung zu viel Blut abzieht. Heute sieht man das deutlich entspannter. Wer vor dem Schwimmen etwas isst, schwimmt nicht schlechter, nur langsamer. Leistungssportler essen vor dem Schwimmen höchstens eine Kleinigkeit. Fette Speisen sollten aber gemieden werden.


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